Gesetzliche Rentenversicherung Private Altersvorsorge Lebensversicherungen Steuern & Recht Alternative Vorsorge Besser vergleichen Impressum



Betriebliche Altersvorsorge: für das Alter eine gute Absicherung

Wie sagte doch Norbert Blüm: "Die Renten sind sicher!" Das wird wohl so sein, aber reicht die Rente auch aus, um einen gesicherten Lebensunterhalt zu gewährleisten? In den meisten Fällen reicht die staatliche Rentestaatliche Rente sowieso nicht aus. Jeden Tag werden die Bürger aufgefordert, sich um eine private Altersvorsorge zu kümmern.

Auf der Suche nach günstigen Zusatzversicherungen steht die so genannte Betriebsrente an erster Stelle, vor allem im Zusammenhang mit der Riesterrente. Man kann es eigentlich in einem Satz sagen: Altersversorge über den Betrieb lohnt sich und bringt auch die erhoffte Rendite. Die betriebliche Altersvorsorge ist 1. kostengünstig, 2. wird sie steuerlich gefördert und 3. lassen sich bis zum Jahr 2008 auch Sozialabgaben sparen.

Noch zu Zeiten der rot-grünen Koalition im Jahre 2002 wurde ein Gesetz verabschiedet, dass alle Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber verlangen können, dass Teile des Einkommens in Altersvorsorgebeiträge umgewandelt werden. Hierzu gibt es fünf verschiedene Varianten: die Direktzusage, die Unterstützungskasse, die Pensionskasse, den Pensionsfonds und die Direktversicherung. Alle zusammen haben Vor- und Nachteile, die nur in jedem einzelnen Fall abzuwägen sind. So zum Beispiel wie alt ist der Antragsteller oder welchen Familienstand hat er.

Die Arbeitgeber sind grundsätzlich aufgefordert, für ihre Mitarbeiter die absolut ertragreichste und sicherste Versorgung zu wählen, wenn sie Leistungen einer externen Versicherung in Anspruch nehmen. Diese externe Versicherung muss garantieren, dass bei einem Wchsel des Arbeitsplatzes dem Arbeitnehmer keine Verluste entstehen. Arbeitnehmer müssen sich jedoch umfassend über Vor- und Nachteile oder Risiken informieren, bevor sie einen Teil ihres Gehalts in eine Betriebsrente investieren.

Die betriebliche Altersvorsorge wird ab 2009 für die Arbeitnehmer richtig teuer, dann dann kassiert der Staat auf die Sparbeiträge auch noch Sozialabgaben. Dies bedeutet, dass man auf den Sparbetrag um die 20 Prozent in die Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung abführen muss. Dies trifft aber den Arbeitgeber genau so. Ob er dann jedoch mit seinen freiwilligen Zuschüssen immer noch so großzügig sein wird, das wird die Zukunft zeigen.

Trotz dieser Hiobsbotschaft, wird sich eine betriebliche Altersvorsorge für die Arbeitnehmer auch dann noch lohnen. Durch verschiedene Steuer- und Kostenvorteile und der Zulagen des Arbeitgebers bringt eine betriebliche Vorsorge immer noch mehr Rendite als eine private Vorsorge , die von niemandem gefördert wird.

Weigert sich jedoch der Betrieb, sich an einer Alterversorgung seiner Mitarbeiter zu beteiligen, dann ist es jedoch eine Überlegung wert, dass man eine private Riester-Rente abschließt. Anfänglich wurde die Riester-Rente als absoluter Flopp bezeichnet, heute ist jedoch "der" Renner sämtlicher privater Altersvorsorgen.

Siehe auch: Private Rentenversicherung
Siehe auch: Gesetzliche Rentenversicherung
Siehe auch: Riester Rente, Rürup Rente
Siehe auch: Private Vorsorge
Siehe auch: Infos zur Altersversorgung